Entzündungen im Nagelbereich

Behandeln Sie entzündete Hauteinrisse um die Nägel frühzeitig oder den Nagelfalz, um eine drohende Nagelbettentzündung zu vermeiden.

Alles Wissenswerte rund um Entzündungen des Nagelbettes erfahren Sie hier.

Wichtig: Bei länger anhaltenden Krankheitssymptomen, Verschlimmerung der Beschwerden ist ein Arzt oder Apotheker zu konsultieren.

Nagelbettentzündung
Entzündung Nagelbett

Unter einer Nagelbettentzündung (Panaritium oder Paronychie) versteht man die Infektion des Nagelbettes. Das Nagelbett ist der Gewebebereich, aus dem der Nagel wächst und der vom Nagel bedeckt wird. Auch das Gewebe rund um die Nägel (der sogenannte „Umlauf“) kann entzündet sein. Die Entzündung kann sowohl an den Fingern als auch an den Zehen auftreten. Die Entzündung des Nagelbettes zählt zu den häufigsten Erkrankungen der Finger.

Wie entsteht eine Nagelbettentzündung und welche Risikofaktoren gibt es?

Die häufigste Ursache für eine Nagelbettentzündung sind Bakterien. Vor allem Staphylokokken können unseren Nägeln übel zusetzen. Nicht umsonst stehen in Krankenhäuser und Kliniken so viele Desinfektionsspender herum. Anleitungen weisen auch gezielt darauf hin, dass die Fingerkuppen beim Desinfizieren nicht vergessen werden sollen. Denn dort sammeln sich viele Bakterien und Viren.

Auf unbeschädigter Haut richten diese Mikroorganismen keinen Schaden an. Doch durch kleine Blessuren  oder Verletzungen der Haut können die Krankheitserreger in den Körper gelangen und dort eine akute Entzündung hervorrufen. Bereits winzige Einrisse, gereizte Hautpartien, kleine Schnittverletzungen oder eingewachsene Nägel öffnen den Mikroorganismen Tür und Tor.

Diese Wunden können bei unachtsamer Nagelpflege entstehen sowie durch intensive Hautreizung (beispielsweise durch Reinigungsmittel). Auch starke Nagellackentferner, die die schützende Haut am und um den Nagel angreifen, können das Eindringen der unerwünschten Krankheitsverursacher begünstigen. Infektionen, die verursacht durch Bakterien sind, kann sich auch ein Eiterherd bilden.

Erste Anzeichen und Symptome einer Einzündung des Nagelbettes

Das erste Symptom einer Nagelbettentzündung ist in der Regel die Rötung der betroffenen Hautstelle. Zunächst kommt es vor allem zu Juckreiz um den Nagel herum. Dann folgt ein Anschwellen der befallenen Stelle und die Haut glänzt rötlich. Meist kommt es zusätzlich zu einer lokalen Überwärmung, was charakteristisch für eine Entzündung ist.

Anfänglich schmerzt die Stelle nur, wenn man Druck auf die Nagelplatte oder die umliegende Haut ausübt. Im weiteren Verlauf können die Schmerzen mäßig bis stark werden. Durch die Entzündungsreaktion kann ein Pochen in den befallenen Fingern und Zehen auftreten. Der Befall an einem Zeh ist oftmals schmerzhafter, da beim gehen das eigene Gewicht auf den Zehen lastet. Denkbar sind auch deutlich zu sehende Rötungen an der Fingerkuppe und um den Nagel selbst herum.

Welche Risikogruppen gibt es?

Grundsätzlich kann jeder von einer Nagelbettentzündung betroffen sein. Es gibt jedoch einige Personengruppen, die ein größeres Risiko haben, an einer Entzündung des Nagelbettes zu erkranken. Hierzu zählen:

  • Frauen sind häufiger von Nagelbettentzündungen betroffen als Männer, da sie intensivere Maniküre und Pediküre betreiben und sich dadurch schneller verletzen können.
  • Berufsgruppen, die häufiger mit chemischen Substanzen zu tun haben, können schneller von den Erregern befallen werden (beispielsweise Ärzte, Krankenschwestern, Krankenpfleger, Friseure).
  • Menschen mit sehr trockener Haut, Neurodermitis oder Diabetiker sind anfälliger für eine Nagelbettentzündung.
  • Personen, die an Nägeln kauen, haben eine höhere Erkrankungsgefahr.

Wie Sie Entzündungen im Nagelbereich behandeln können

Entzündungen im Nagelbereich können überwiegend nur ungenügend mit Hausmitteln behandelt werden. Oftmals wird zu Teebaumöl, Kamillenbädern, Kernseife oder antiseptischen Umschlägen (z.B. mit Heilerdepaste) geraten, jedoch halten diese die Entzündung meist nicht in Schach. Spezielle Salben aus der Apotheke oder der Gang zum Arzt sind hier die beste Herangehensweise. Hier gibt es dann auch eine ausführliche Beratung, so dass die Entzündung erfolgreich behandelt werden kann.

Achtung!

Die Behandlung einer Entzündung im Nagelbereich ist immer mit Risiken verbunden. Deshalb sollte man wenn möglich immer einen Arzt oder Apotheker konsultieren, vor allem bei länger anhaltenden Krankheitssymptomen, Verschlimmerung der Beschwerden oder möglichen Nebenwirkungen.

Nagelbettentzündung behandeln Salbe

Die ilon Salbe classic hemmt die Nagelbettentzündung und vermindert damit schmerzhafte Schwellungen und Druck. Durchblutungsfördernde Inhaltsstoffe beschleunigen den natürlichen Heilungsprozess.

Wirkprinzip, Eigenschaften, Inhaltsstoffe:

ilon Salbe classic (Wirkstoff: Lärchenterpentin, Terpentinöl vom Strandkiefern-Typ, Eukalyptusöl): traditionelles pflanzliches Arzneimittel zur Behandlung leichter, lokal begrenzter, eitriger Entzündungen der Haut, wie z.B. Eiterknötchen, entzündete Haarbälge und Schweißdrüsenentzündungen ausschließlich auf Grund langjähriger Anwendung. Enthält Butylhydroxytoluol (E321), Packungsbeilage beachten. (Stand 06/2019)

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.