Bakterielle Hautentzündungen:
Eitrige Entzündungen der Haut

Unsere Haut wird von Milliarden Bakterien in einem ausgewogenen Gleichgewicht besiedelt. Sie sind Teil der natürlichen Hautflora und dienen als Schutzschild gegen äußere Einflüsse. Bei selbst kleinsten Verletzungen oder einem geschwächten Immunsystem können Bakterien und krankheitserregende Keime jedoch in die Haut eindringen und Entzündungen verursachen. Je nach Lokalisation und Erreger ruft das unterschiedliche Hauterkrankungen hervor.

Gefährdete Hautregionen.
Erhöhtes Infektionsrisiko.

Einige Hautregionen neigen eher zu entzündlichen Prozessen. Das gilt vor allem für Bereiche mit vielen Drüsen und Haaren. Starkes Schwitzen an Stellen, wo Haut auf Haut liegt oder reibt, ist ein weiterer Gefährdungsfaktor, der durch starkes Übergewicht zusätzlich begünstigt wird. Zudem können bestimmte Arbeits- und Lebensgewohnheiten sowie sportliche Aktivitäten zur Entstehung von Hautentzündungen beitragen.

In diesen Bereichen treten Hautentzündungen häufig auf:

Warum entsteht eine bakterielle Hautentzündung?

Zu den häufigsten Gründen einer bakteriellen Hautentzündung gehören Bakterien, die in den Körper eindringen. Sie kann durch äußere Verletzungen (z.B. Schnittwunden, wundgescheuerte Stellen oder Tierbisse), Operationen, andere Gewebebeschädigungen oder ein geschwächtes Immunsystem entstehen.

Bestimmte Gewohnheiten und Situationen erhöhen das Risiko für entzündliche Prozesse

…etwa durch falsche Pflege und die übermäßige Nutzung von Desinfektionsmitteln – verändert den pH-Wert der Haut und beschädigt damit den natürlichen Säureschutzmantel. Entzündungserreger können so leichter in die Haut eindringen.

…verletzen die Klingen des Rasierers oft auch Teile der äußersten Hautschicht. Durch diese minimalen Wunden können Bakterien oder Keime eintreten und eine Entzündung verursachen.

…wie sie beispielsweise beim Sport durch ständig gleiche Bewegungen entsteht, kann die Epidermis beschädigen und Krankheitserregern das Eindringen erleichtern.

…mit falscher Ernährung und übermäßigem Konsum von Alkohol und Zigaretten beeinträchtigen das Immunsystem. Der geschwächte Körper kann Entzündungserreger, denen er sonst standhalten könnte, nicht in vollem Umfang abwehren.

…kann besonders diejenigen Hautstellen gefährden, auf denen dauerhaft das eigene Körpergewicht lastet. Das hängt meist mit der eingeschränkten Mobilität des Betroffenen infolge einer schweren Erkrankung oder des hohen Lebensalters zusammen. Die Dauerbelastung macht entsprechende Hautareale besonders entzündungsanfällig.

…durch chronische Vorerkrankungen begünstigt entzündliche Hautprozesse. So leiden z.B. Diabetiker unter schlechter Durchblutung und sehr trockener Haut, was zur Entstehung entzündlicher Hauterkrankungen beitragen kann.

Eitrige Hautentzündungen.
Entstehung und Behandlung.

Gelangen schädliche Bakterien in die Haut, werden entzündliche Prozesse in Gang gesetzt, die sich je nach Lokalisation und Schwere durch unterschiedliche Symptome äußern. Bakterielle Infektionen sollten stets ernstgenommen werden. Rechtzeitig erkannt, können schmerzhafte Hautentzündungen auf sanfte und hautschonende Weise selbst behandelt und schwerwiegende gesundheitliche Folgen vermieden werden.

Pickel:
Entzündete Eiterknötchen

Pickel sind rötliche Erhebungen oder entzündliche Hautveränderungen, die sich oft aus einem Mitesser heraus bilden. Sie sind häufig mit Eiter gefüllt. Besonders belastet sind Jugendliche in der Pubertät, Pickel können aber in jedem Lebensalter auftreten.

Pickel entwickeln sich vor allem in Bereichen mit vielen Talgdrüsen: Im Gesicht, am Nacken und Rücken, am Dekolleté sowie an Schultern und Oberarmen.

Führen hormonelle Veränderungen, Stress und falsche Pflege zu einer übermäßigen Talgproduktion kann der Talg nicht mehr abfließen und verstopft die Drüsen. Es entsteht zunächst ein weißer Mitesser, der sich im Laufe der Zeit schwarz färbt. Wird die verstopfte Talgdrüse durch Bakterien infiziert, wird aus dem Mitesser ein eitriger Pickel. In der Folge können sich daraus auch ausgedehnte, eitrige Entzündungen entwickeln.

Pickel auszudrücken ist nicht empfehlenswert. Die offene Wunde kann sich noch stärker entzünden, da Bakterien in benachbarte Hautbereiche eindringen. Zudem können durch das Ausdrücken unschöne Narben zurückbleiben.

Eine gesunde Lebensweise kann zu einem klaren Hautbild und der Reduzierung von Pickeln beitragen. Bei der Ernährung sollten fettige und zuckerreiche Lebensmittel sowie zu viele Milchprodukte durch reichlich Obst und Gemüse ersetzt werden. Auf Alkohol und Zigaretten ist zu verzichten.

Hektik und Stress im Alltag sollten weitgehend vermieden werden, da Stresshormone die Talgproduktion anregen. Regelmäßige Bewegung, möglichst an der frischen Luft, steigert das Wohlbefinden und regt gleichzeitig die Durchblutung der Haut an.

Kommt es dennoch zur Bildung von Pickeln können verschiedene Cremes und Salben helfen, dass die Entzündung und auftretende Beschwerden zurückgehen. Empfehlenswert ist eine sanfte Behandlung mit pflanzlichen Präparaten wie z. B. mit ilon Salbe classic. Bei Verdacht auf Akne sollte der Rat eines Dermatologen eingeholt werden.

Abszesse:
Umkapselte Eiteransammlungen

Abszesse entstehen, wenn Krankheitserreger zum Beispiel über kleine Hautverletzungen, wie sie beim Rasieren oder einer unsachgemäßen Maniküre entstehen können, in den Körper eindringen und sich dort vermehren. Der Körper reagiert darauf mit einem Abwehrmechanismus und bildet eine Eiterkapsel, um die Ausbreitung der Infektion zu verhindern. Das erschwert jedoch, dass gesunde Zellen zum Entzündungsherd gelangen und den natürlichen Heilungsprozess ankurbeln.

Abszesse können an den unterschiedlichsten Stellen des Körpers auftreten. Kleinere Abszesse und abszessartige Entzündungen sind im Anfangsstadium mit Arzneimitteln wie z.B. ilon Salbe classic gut behandelbar, um eine mögliche Ausweitung der Entzündung zu verhindern. Jedoch gilt: Bei länger anhaltenden Krankheitssymptomen, Verschlimmerung der Beschwerden oder möglichen Nebenwirkungen ist ein Arzt oder Apotheker zu konsultieren. Dies gilt vor allem wenn Abszesse im Gesicht auftreten.

Rasierpickel:
Hautirritationen bei Haarentfernung und Rasur

Rasierpickel sind kleine rote Pusteln, die teilweise mit Eiter gefüllt sind. Schließen sich die Entzündungsherde zu größeren Flächen zusammen, spricht man auch von Rasurbrand.

Die individuelle Neigung zu Hautirritationen beim Rasieren ist unterschiedlich und hängt vom Grad der Hautempfindlichkeit und der Qualität der Haare ab. Menschen mit gelockten Haaren sind häufiger betroffen, weil sich das nachwachsende Haar unter die Haut schiebt anstatt in seiner Wuchsrichtung dem Haarkanal zu folgen. Dadurch kann es zu einer Entzündung kommen. Zudem stellen selbst kleinste Verletzungen bei unsachgemäßem Rasieren Einfallstore für Bakterien dar, die Rasierpickel verursachen.

Rasierpickel können an jeder behaarten Körperstelle entstehen. Bei Männern sind meist Gesicht und Hals betroffen, da das tägliche Rasieren die empfindliche Haut stark in Mitleidenschaft zieht. Bei Frauen entstehen Rasierpickel verstärkt in der Leistengegend und im Intimbereich, wenn nach der Intimrasur eng sitzende, scheuernde Kleidung getragen wird. Auch die sensible Haut unter den Achseln kann bei Rasur oder Epilation angegriffen werden und sich entzünden.

Zur Vorbeugung von Rasierpickeln kann ein Umstieg von Trockenrasur auf Nassrasur hilfreich sein. Für Schutz und Pflege der empfindlichen Haut empfiehlt sich die Anwendung milder Aftershave-Lotionen oder Balsame wie z.B. der ilon Bodyshave Balsam nach jeder Haarentfernung. Das beruhigt die Haut und versorgt sie mit Feuchtigkeit, desinfizierende und antibakterielle Eigenschaften können Entzündungen vorbeugen.

Haben sich bereits Rasierpickel gebildet, können medizinische Spezialsalben die Entzündung bekämpfen. Bewährt haben sich hautschonende Präparate auf pflanzlicher Basis wie die ilon Salbe classic.

Follikulitis:
Bakterielle Infektion des Haarbalgs

Haarbalgentzündungen sind kleine rötliche Verdickungen auf der Haut am Austrittspunkt eines Haares, die meist von eitrigen, gelbgrünen oder weißlichen Pusteln umringt werden.

Eine Follikulitis kann grundsätzlich jedes Haar befallen. Betroffen sind meist Gesicht, Nacken und Kopfhaut sowie Gesäß und Genitalbereich oder Arme und Beine. Typische Anzeichen für eine Haarbalgentzündung sind gerötete Stellen und kleine, mit Eiter gefüllte Pusteln um das Haar sowie Schmerzempfindlichkeit bei Druck. Zusätzlich können Begleiterscheinungen wie Jucken und Schmerzen auftreten.

Eine Haarbalgentzündung entsteht häufig durch Verletzungen der Hautoberfläche, beispielsweise beim Rasieren. Dabei reicht selbst ein minimaler Schnitt, eine Abschürfung oder das Anreißen eines Haares aus, dass Keime in die oberste Hautschicht eindringen können. Ein weiterer Risikofaktor ist die Verstopfung des Haarbalgs durch eine Talgüberproduktion am Haarschaft. Die dadurch entstehende Talgansammlung kann eine bakterielle Infektion begünstigen – betroffen sind vor allem Personen, die ohnehin zu Hautentzündungen neigen.

Entzündungen des Haarbalgs sollten möglichst schnell behandelt werden, um eine mögliche Ausbreitung zu verhindern. Um den Krankheitsverlauf unter Kontrolle zu bringen, empfiehlt sich die Anwendung spezieller Salben, wie z. B. ilon Salbe classic, die Entzündungen, Schwellungen und Eiterherde beseitigen. Damit sich die Infektion nicht ausweiten kann, sollten alle Kleidungsstücke und sonstige Textilien, die mit entzündeten Stellen in Berührung kommen wie z.B. Handtücher und Bettwäsche, möglichst heiß gewaschen werden.

Paronychie:
Schmerzhafte Entzündung des Nagelbetts

Bei einer Nagelbettentzündung handelt es sich um eine Infektion des Gewebebereichs, aus dem der Nagel wächst und der vom Nagel bedeckt wird. Auch der sogenannte Umlauf, das Gewebe rund um den Nagel, kann entzündet sein. Eine Nagelbettentzündung kann an Fingern und Zehen auftreten.

Verursacht wird eine Nagelbettentzündung meist von Bakterien, vor allem durch Staphylokokken. Auf unbeschädigter Haut richten diese Mikroorganismen keine Schäden an. Sie können jedoch durch kleine Schnittverletzungen und Einrisse, gereizte Hautstellen oder eingewachsene Nägel in den Körper gelangen und akute, teils eitrige Entzündungen hervorrufen.

Zwar kann grundsätzlich jeder von einer Nagelbettentzündung betroffen sein, einige Personengruppen haben jedoch ein höheres Infektionsrisiko:

  • Frauen leiden häufiger an Nagelbettentzündungen, da sie im Allgemeinen eine intensivere Maniküre und Pediküre betreiben als Männer und sich so eher verletzen können.
  • Berufsgruppen wie Ärzte, Krankenhauspersonal, Friseure oder Reinigungskräfte, die regelmäßig mit chemischen Substanzen in Kontakt kommen, sind oft von Hautreizungen und in der Folge von bakteriellen Hautentzündungen betroffen.
  • Menschen mit sehr trockener Haut und Erkrankungen wie Neurodermitis und Diabetes sind anfälliger für eine Nagelbettentzündung.
  • Eine erhöhte Infektionsgefahr besteht zudem für Menschen, die an den Fingernägeln kauen.

Erste Anzeichen für eine Nagelbettentzündung sind in der Regel eine Rötung der betroffenen Hautstelle sowie Juckreiz rund um den Nagel. Anschließend schwillt die Stelle an, die Haut glänzt rötlich und es kommt zu einer lokalen Überwärmung. Zunächst schmerzt die Stelle nur bei Druck auf die Nagelplatte oder die umliegende Haut. Im weiteren Verlauf können die Schmerzen zunehmen und ein Pochen im befallenen Finger oder Zeh auftreten. Eine Entzündung am Zeh ist oft schmerzhafter, da das Körpergewicht beim Gehen auf den Zehen lastet.

Eine Behandlung mit Hausmitteln wie Teebaumöl, Kamille oder Umschlägen mit Heilerde, zu denen oftmals geraten wird, kann die Entzündung nur sehr selten in Schach halten. Stattdessen empfiehlt sich bereits bei ersten Symptomen die rechtzeitige Anwendung von Arzneimitteln, wie ilon Salbe classic. Die Behandlung einer Entzündung im Nagelbereich ist immer mit Risiken verbunden. Deshalb sollte man wenn möglich immer einen Arzt oder Apotheker konsultieren, vor allem bei länger anhaltenden Krankheitssymptomen, Verschlimmerung der Beschwerden oder möglichen Nebenwirkungen.

Schweißdrüsenentzündung:
Eitrige Knoten an empfindlichen Körperstellen

An unserem Körper befinden sich rund drei Millionen Schweißdrüsen. Besonders dicht besiedelt sind Handflächen, Fußsohlen und Stirn, eine Vielzahl von Schweißdrüsen befindet sich zudem unter den Achseln und im Genitalbereich.

Grundsätzlich lassen sich zwei Arten unterscheiden: Schweißdrüsen an Haarfollikeln und auf unbehaarter Haut. Sie alle sondern Flüssigkeit ab und befeuchten unsere Hautoberfläche. Damit regulieren sie effektiv unsere Körpertemperatur. Durch Schwitzen bei Wärme kommt der Schweiß auf der Haut zum Verdunsten und bewirkt so eine Abkühlung.

Hautstellen mit einer hohen Schweißdrüsen-Dichte sind für Entzündungen besonders gefährdet. Dringen Bakterien in die Schweißdrüsen ein, bilden sich dort kleinere Abszesse. Eine Verstopfung der Drüsen mit Talg oder durch schwere Cremes oder Öle kann solche eitrigen Entzündungen begünstigen. So entsteht ein abgeschlossenes Mikroklima, das für Bakterien eine ideale Umgebung darstellt.

Mögliche Symptome einer Schweißdrüsenentzündung sind entzündete eitrige Talgdrüsen, rötlich gefärbte Hautstellen rund um die eitrige Entzündung und Schmerzempfinden bei Druck.

Rechtzeitig erkannt, lassen sich Schweißdrüsenentzündung im Frühstadium gut behandeln, um eine mögliche Ausbreitung zu vermeiden. Geeignet sind medizinische Salben, die die Haut vor Wundscheuern und Aufquellen schützen. Eine pflanzliche Zugsalbe wie ilon Salbe classic kann helfen, die Schweißdrüsenentzündung auf sanfte und dennoch effektive Weise in den Griff zu bekommen.

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Hautentzündungen

Wie entstehen Hautentzündungen?

Hautentzündungen werden durch verschiedenste Faktoren verursacht. So können beispielsweise Stress und eine ungesunde Lebensweise entzündliche Prozesse begünstigen. Aber auch mangelnde Bewegung oder verstärkte Reibung auf der Haut, übertriebene Körperhygiene, Rasuren oder eine geschwächte Immunabwehr können Gründe für Hautprobleme darstellen. Diese Risikofaktoren machen die Haut empfänglicher für bakterielle Entzündungen.

Was sind typische Symptome von Hautentzündungen?

Je nach Lokalisation und Ausmaß können die Symptome von Hautentzündungen sehr unterschiedlich ausfallen. In den meisten Fällen ist es am besten, wenn Symptome schnell erkannt und die ersten Gegenmaßnahmen frühzeitig eingeleitet werden.

Typische Symptome einer eitrigen Hautentzündung:

  • Errötung der Hautstelle
  • Erhöhte Druckempfindlichkeit
  • Leichter Temperaturunterschied, die Stelle fühlt sich warm an
  • Ansammlung von Eiter

Bei länger anhaltenden Krankheitssymptomen, Verschlimmerung der Beschwerden (z.B. Fieber und Schüttelfrost) ist ein Arzt oder Apotheker zu konsultieren.

Welche Körperstellen sind am häufigsten von Hautentzündungen betroffen?

Entzündliche Hautprozesse treten vermehrt in Körperregionen mit vielen Drüsen und Haaren auf, aber auch da, wo Haut auf Haut reibt und stark geschwitzt wird. Konkret sind dies folgende Bereiche: Stirn bzw. Gesicht, Hals und Nacken, Achseln, Intimbereich, Kniebeuge, Rücken und Gesäß sowie Finger- und Zehennägel.

Wer ist besonders gefährdet für entzündliche Hauterkrankungen?

Häufig treten Hautentzündungen an Bart, Gesäß, Achseln, Oberschenkeln und im Schamhaarbereich auf – insbesondere bei Personen, die sich in diesen Bereichen rasieren. Weitere Ursachen können das Herumdrücken an Pickeln, ständige Reibung der Haut durch zu eng sitzende Kleidung, das Baden in öffentlichen Schwimmbädern, der Gebrauch von Körperölen oder stark austrocknenden Pflegeprodukten sowie starkes Schwitzen sein. Auch eine Immunschwäche, bakterielle Vorerkrankungen oder Diabetes mellitus können die Entstehung von Pickeln, eingewachsenen Haaren oder ähnlichen Entzündungen begünstigen.

Ist es sinnvoll, eine eitrige Entzündung selbst zu behandeln?

Was gegen Pickel bzw. Abszesse zu tun ist, hängt wesentlich davon ab, wie weit sie bereits entwickelt sind. Entdeckt man eine eitrige Hautentzündung frühzeitig, kann und sollte man sofort aktiv werden. Durch die örtliche Behandlung mit ilon Salbe classic kann sich die Schwellung reduzieren und das Druckgefühl nachlassen. Wichtig ist allerdings, dass Eiteransammlungen vollständig aus dem Entzündungsherd verschwinden, damit keine erneute Infektion mit Eiterbildung entsteht.

Bei länger anhaltenden Krankheitssymptomen, Verschlimmerung der Beschwerden oder möglichen Nebenwirkungen ist ein Arzt oder Apotheker zu konsultieren.

Was ist der Unterschied zwischen einer Haarbalgentzündung und einem Karbunkel?

Bei einem Karbunkel handelt es sich um eine eitrige Entzündung mehrerer Haarfollikel verursacht durch Bakterien. Oberstes Gebot zur Prävention ist hier die Körperhygiene. Hier gilt es jedoch ein gesundes Maß zu finden, denn auch zu häufiges Duschen oder Waschen schadet unserer Hautbarriere und könnte sich kontraproduktiv auswirken.

Grundsätzlich sollte immer ein Arzt das Karbunkel begutachten. Je nach Karbunkel kann der Arzt dann entscheiden, welche Therapie die beste ist.

Wie lassen sich eitrige Hautentzündungen wirksam behandeln?

Große und schwerwiegende eitrige Hautentzündungen wie Abszesse, Furunkel und Karbunkel müssen von einem Arzt behandelt werden. Je nach Ausprägung entscheidet dieser über die geeignete Therapie.

Bei kleineren Hautzündungen wie Pickeln kann die grüne Zugsalbe sofort bei Entstehung angewendet werden: Reinigen Sie die betroffene Hautstelle vorsichtig und tragen auf Salbenstrang (2 bis 3 cm) auf. Decken Sie die Stelle täglich mit einem neuen Verband ab.

Aufgrund der hohen Wirksamkeit und gleichzeitig einfachen Anwendung sind Zugsalben in fast jeder Hausapotheke zu finden.

Sollte nach 3 Tagen der Behandlung keine Besserung der Symptome eintreten, ist ein Arzt oder Apotheker aufzusuchen.

Wie verhalte ich mich bei eitrigen Hautentzündungen im Gesicht?

Solange es sich um einzelne, kleinere Entzündungen wie Eiterknötchen (z.B. Pickel) handelt, können desinfizierende Salben wie ilon Salbe classic angewendet werden. Sollte sich die Entzündung jedoch ausweiten und eventuell noch Schmerzen hinzukommen, muss auf jeden Fall ein Arzt hinzugezogen werden!

Bei Abszessen und Furunkeln im Gesichtsbereich ist Vorsicht geboten, insbesondere im Lippen-, Nasen- und Wangenbereich, da die Keime über das Blut leicht ins Gehirn gelangen können. Bei derartigen Entzündungen keinesfalls herumdrücken und am gleichen Tag einen Arzt aufsuchen.

Kleinere Abszesse

Wann spricht man von einem Abszess?

Abszesse entstehen, wenn Krankheitserreger beispielsweise über kleine Hautverletzungen in den Körper eindringen und sich dort vermehren. Der Körper reagiert mit einem Abwehrmechanismus und bildet eine Eiterkapsel, um eine Ausbreitung der Infektion zu verhindern. Gleichzeitig erschwert dies, dass gesunde Zellen zum Entzündungsherd gelangen und den natürlichen Heilungsprozess ankurbeln. Kann sich die Eiterkapsel nicht entleeren, droht im schlimmsten Fall eine Blutvergiftung. ilon Salbe classic kann helfen die entzündete Stelle aufzuweichen und den Eiter abfließen zu lassen.

Bei länger anhaltenden Krankheitssymptomen, einer Verschlimmerung der Beschwerden oder möglichen Nebenwirkungen ist ein Arzt oder Apotheker zu konsultieren.

Woher kommen kleinere Abszesse und Entzündungen und wie bekomme ich sie weg?

In den oberen Hautschichten können Keime die Umgebung eines Haarfollikels entzünden (Follikulitis). Wandern die Erreger noch tiefer in die Poren, infizieren sie auch die Talgdrüsen: Es entsteht eine eitrige Hautentzündung, eine umkapselte Eiteransammlung. Dies kann auch bei unsachgemäßem Drücken an unreifen Pickeln passieren.

Einen kleineren Abszess im Anfangsstadium kann man durchaus selbst behandeln. ilon Salbe classic mit dem hochaktiven Wirkstoff-Komplex aus natürlichem Lärchenterpentin, gereinigtem Terpentinöl und Eukalyptusöl lässt den Eiter abfließen und hemmt aufgrund antibakterieller Eigenschaften die Entzündung. Die grüne Salbe mindert die Schwellung, das Druckgefühl und lindert dadurch den Schmerz. Die entzündungshemmende Wirkung des Lärchenterpentins wird durch die ätherischen Öle aus Eukalyptus, Rosmarin und Thymian unterstützt. Die Pflanzenstoffe aktivieren zusätzlich die Reifung des Eiterknötchens und fördern die vollständige Entleerung der Eiterhöhle.

Falls sich ein kleinerer Abszess nicht von selbst öffnet oder sich der Knoten nicht komplett entleert, besteht die Gefahr einer erneuten Infektion und Eiterbildung. In diesem Fall muss die Entzündung unbedingt von einem Arzt behandelt werden!

Gerade im Anfangsstadium sind kleinere Abszesse gut behandelbar, so dass sich die Entzündung nicht ausweitet. Jedoch gilt: Bei länger anhaltenden Krankheitssymptomen, Verschlimmerung der Beschwerden oder möglichen Nebenwirkungen ist ein Arzt oder Apotheker zu konsultieren. Dies gilt vor allem wenn Abszesse im Gesicht auftreten.

Gibt es spezielle Problemzonen für kleinere Abszesse?

Bestimmte Hautbereiche – meist die behaarten – reagieren bei besonderer Beanspruchung, wie z.B. durch Rasieren oder kleine Verletzungen, schnell irritiert und überempfindlich. An der betreffenden Stelle entwickeln sich pickelartige, eitrig-entzündete Knötchen, die sich unbehandelt nicht selten bis zu einem Abszess ausweiten können.

Es gibt verschiedene Problemzonen der Haut, an denen Männer und Frauen gleich betroffen sind – etwa am Haaransatz und im Nacken oder an den Finger- und Zehennägeln (Nagelbettentzündungen). Typisch weibliche Problemzonen sind Achseln, Beine und der Intimbereich. Gesicht, Rücken und Gesäß zählen zu den typisch männlichen Problemzonen.

Kleinere Abszesse durch langes Sitzen?

Ob beruflich am Schreibtisch, privat vor dem Fernseher oder auf Reisen – längeres Sitzen kann zu eitrigen Hautentzündungen führen. Durch Sitzen und scheuernde Kleidung bilden sich im Intimbereich, an Oberschenkeln oder Gesäß leicht gereizte, gerötete Hautstellen. Werden sie nicht behandelt können daraus Haarbalgentzündungen oder kleinere Hautabszesse entstehen.

Aufstehen hilft! Langes Sitzen schadet der Gesundheit in vielerlei Hinsicht. Bezüglich eitriger Hauterscheinungen ist es der berüchtigte „Abszess an delikater Stelle“, also am Gesäß, der durch langes Sitzen ausgelöst werden kann. Hilfreiche Gegenmaßnahmen sind regelmäßiges Aufstehen und Umherlaufen. So verhindert man das Wundwerden des Gesäßes und tut nebenbei noch etwas für Beinvenen und Kreislauf.

Warum bekomme ich andauernd kleine Abszesse am Gesäß?

Bei Männern bilden sich Haarbalgentzündungen, eitrige Hautentzündungen oder kleinere Abszesse häufig im Bartbereich, an Nacken und Rücken sowie am Gesäß. Frauen entwickeln entzündliche Hautprozesse eher unter den Achseln und an den Beinen sowie in der „Bikinizone“.

Tritt ein kleinerer Abszess an derselben Stelle immer wieder auf, ist die Erstinfektion vermutlich nie gründlich behandelt worden. Mit einer geeigneten Salbe wie z.B. ilon Salbe classic sollte der Abfluss des Eiters unterstützt werden. Und bitte unbedingt ausreichend lange salben!

Bei länger anhaltenden Krankheitssymptomen, einer Verschlimmerung der Beschwerden oder möglichen Nebenwirkungen ist ein Arzt oder Apotheker zu konsultieren.

Ich habe einen kleineren Abszess im Intimbereich. Was kann ich dagegen tun?

Eine eitrige Hautentzündung im Intimbereich erregt vorerst immer große Bedenken. Generell gilt es zu unterscheiden, wie groß der Abszess ist und wie stark die Schmerzen sind.

Bei Frauen kann es sich auch um Sonderfälle wie abszessartige Bildungen, verursacht durch das Entzünden der sogenannten Bartholin-Drüsen, handeln. Diese äußern sich mit sehr großen Schmerzen und müssen von einem Gynäkologen abgeklärt werden. Meist kommt man hier nicht um eine Operation und/oder eine Antibiotika-Therapie herum.

In leichten Fällen reichen auch desinfizierende Salben wie ilon Salbe classic um einem kleineren Abszess Herr zu werden. Bei länger anhaltenden Krankheitssymptomen, Verschlimmerung der Beschwerden oder möglichen Nebenwirkungen ist ein Arzt oder Apotheker zu konsultieren.

Was tun, wenn mehrmals nacheinander Hautentzündungen und Abszesse auftreten?

Falls Sie oft krank sind oder beruflich bzw. familiär stark belastet sind, sollten Sie vom Arzt abklären lassen, ob Ihr Immunsystem geschwächt ist, was zu wiederholter Abszessbildung führen kann. Krankheiten, die die körperliche Abwehr beeinträchtigen, können mit kleineren Abszessen – z.B. an der Haut – einhergehen. Auch zu viel Alkohol begünstigt das Entstehen schwerwiegender eitriger Entzündungen wie Furunkel oder Karbunkel.

Falls Sie an Diabetes mellitus erkrankt sind, neigen Sie womöglich zu abszessartigen Hauterscheinungen und eitrigen Hautentzündungen im Gesicht. In beiden Fällen sollten Sie Ihren Arzt zu Rate ziehen!

Wie kann ich chronisch-eitrige Hautentzündungen behandeln?

Chronisch-eitrige Hautentzündungen oder immer wiederkehrende kleinere Abszesse sollten nicht selbst behandelt, sondern von einem Arzt angeschaut werden!

Eitrige Pickel

Wie entstehen Pickel an behaarten Stellen?

Ein Pickel (z.B. Haarbalgentzündung) entsteht häufig im Bart, am Gesäß, an den Oberschenkeln und im Bereich des Schamhaars. Mögliche Ursache sind wiederholte Verletzungen derselben Hautregion. Dies passiert zum Beispiel leicht beim Rasieren, insbesondere im Intimbereich. Gelingt es Bakterien in die oberste Hautschicht einzudringen, kann sich die Umgebung des Haarbalgs, der Haarfollikel, entzünden – es entsteht die sogenannte Follikulitis. Dabei bildet die Haut oberflächliche Pusteln oder entzündete Knötchen um das Haar.

Was sind unreife Pickel?

Unreife oder tief in der Haut sitzende Pickel sind im Grunde ganz „normale“ Pickel – also eine Entzündung, hervorgerufen durch zugesetzte Hautporen. Diese entstehen in der Regel durch eine Überproduktion von Talg, wodurch es im Inneren zu einer Vermehrung von Bakterien und schließlich einer Entzündung kommen kann. Bei tief in der Haut sitzenden Pickeln befinden sich die verschlossenen Poren in tieferen Hautschichten und der Pickel wandert erst nach einigen Tagen nach außen.

Wann handelt es sich um Akne?

Im Gegensatz zu gelegentlichen Pickeln und Mitessern ist Akne eine dauerhafte Erkrankung, verursacht durch eine erhöhte Talgproduktion (Seborrhö) und die übermäßige Verhornung der Hautporen (Hyperkeratose). Dadurch wird der Verschluss von Talgdrüsen begünstigt und es treten vermehrt Pickel auf.

Je nach Schweregrad unterscheidet man zwischen verschiedenen Ausprägungsarten von Akne. Bei einer vorliegenden Akne-Erkrankung sollte immer der Rat eines Dermatologen eingeholt werden.

Kann aus jedem Pickel eine eitrige Hautentzündung oder ein Abszess entstehen?

Ja. Und zwar dann, wenn Bakterien in die Tiefe wandern und sich der eitrige Prozess auf tieferliegende Hautschichten ausweitet.

Bei länger anhaltenden Krankheitssymptomen, Verschlimmerung der Beschwerden oder möglichen Nebenwirkungen ist ein Arzt oder Apotheker zu konsultieren.

Nagelbettentzündungen an Füßen und Zehen

Was genau ist das Nagelbett?

Als Nagelbett wird der Gewebebereich bezeichnet, aus dem Nagel wächst und der vom Nagel bedeckt wird. Das Gewebe rund um den Nagel nennt man Umlauf.

Wie erkenne ich eine Nagelbettentzündung?

Eine Nagelbettentzündung macht sich im Anfangsstadium durch eine Rötung und Juckreiz an der betroffenen Stelle bemerkbar. Während die Stelle zu Beginn nur bei Druck schmerzt, können im weiteren Verlauf dauerhafte, zum Teil starke Schmerzen auftreten. In der Regel schwillt die Stelle an und die Haut des betroffenen Gebiets glänzt rötlich. Typisch ist auch eine lokale Überwärmung der entzündeten Stelle. Zudem kann in befallenen Fingern und Zehen ein Pochen auftreten.

Bei starken Schmerzen, lokaler Überwärmung oder Pochen sollten Sie Rücksprache mit Ihrem Arzt halten.

Ich habe zum fünften Mal eine Nagelbettentzündung. Woher kommt das und wie lässt sich das verhindern?

Versuchen Sie sich zu erinnern, wie die zurückliegenden Nagelbettentzündungen zustande gekommen sein könnten und finden Sie heraus, was die aktuelle Ursache sein könnte. Stellen Sie sich folgende Fragen: Handelte es sich immer um den gleichen Nagel? Gab oder gibt es kleinste Verletzungen im Nagelbereich?

Zur Vorbeugung einer erneuten Infektion vermeiden Sie alles, was den Bereich um den Nagel verletzen könnte! Pflegen Sie Ihre Hände mit einer Creme, um die Haut geschmeidiger und dadurch widerstandsfähiger zu machen.

Bei länger anhaltenden Krankheitssymptomen, Verschlimmerung der Beschwerden oder möglichen Nebenwirkungen ist ein Arzt oder Apotheker zu konsultieren.

Muss man mit einer Nagelbettentzündung zum Arzt?

Im Frühstadium kann man eine Nagelbettentzündung noch gut selbst behandeln. Falls sich die Beschwerden jedoch nach 3 Tagen nicht bessern oder gar verschlechtern, sollte auf jeden Fall ein Arzt hinzugezogen werden.

Rasierpickel

Kann ich vom Rasieren eitrige Hautentzündungen bekommen?

Ja. Wenn über eine durch die Rasur hervorgerufene Verletzung Erreger in die Haut gelangen und Talgdrüsen infizieren, kann es zu eitrigen Hautentzündungen oder kleineren Abszessen kommen.

Wie behandelt man Pickel, die nach dem Rasieren entstehen? Ausdrücken oder gibt es andere Behandlungsmöglichkeiten?

Pickel entstehen, wenn eine Pore verstopft ist und keine Abflussmöglichkeit für z.B. Talg besteht. Dann können sich eine Entzündung und Eiter bilden. Pickel sind Hautveränderungen, die zunächst unabhängig von Bakterien oder anderen Entzündungserregern entstehen. Allerdings bieten die tiefer liegenden Talg-Horn-Schichten einen idealen Nährboden für bakterielle Keime oder Hefepilze. Aus diesem Grund können einige Bakterienarten, die eigentlich zur normalen Hautflora gehören, plötzlich Entzündungen hervorrufen.

Deshalb: Pickel auf keinen Fall ausdrücken! Das kann dazu führen, dass sich das eitrige Geschehen noch weiter ausbreitet. Entstehen Pickel nach der Rasur kann es helfen, unmittelbar nach dem Rasieren ilon Bodyshave Balsam dünn aufzutragen.

Können Rasierpickel auch durch Epilieren entstehen?

Ja, auch beim Epilieren können kleine Hautentzündungen auftreten, da der Epilierer die Haare „gewaltsam“ aus der Haut reißt und somit die Hautstelle reizt, an der das Haar aus der Haut wächst. Um dies zu vermeiden, sollten Haut und Haare vor dem Epilieren durch ein warmes Bad oder eine Massage aufgeweicht werden. Dadurch öffnen sich die Poren und die Haare können sanfter herausgezogen werden.

Auch die Epilationstechnik entscheidet darüber, ob Hautirritationen entstehen oder nicht. Grundsätzlich sollten Sie die Hautstelle, an der epiliert wird, immer straffziehen und das Epiliergerät senkrecht zur Hautoberfläche ansetzen. Epilieren Sie dann entgegen der Wuchsrichtung der Haare. Um zu vermeiden, dass Keime und Bakterien in die Poren eindringen und Entzündungen hervorrufen, ist es wichtig die Poren nach dem Epilieren wieder zu schließen: Lassen Sie für kurze Zeit kaltes Wasser über die betroffenen Hautstellen laufen. Für die optimale Hautpflege zur Vorbeugung von Pickeln und Rötungen empfehlen wir Ihnen unseren ilon Bodyshave Balsam.

Rote Punkte an den Beinen: Kann das normaler Ausschlag sein oder kommt es vom Rasieren?

Falls die roten Punkte direkt nach einer Rasur auftreten, deutet alles darauf hin, dass es sich um Hautreizungen durch das Rasieren handelt.

Um eine Allergie auszuschließen, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Nach der Intimrasur habe ich ständig Pickel. Was mache ich falsch?

Die Haut im Intimbereich ist sehr empfindlich. Hier gilt es besonders vorsichtig vorzugehen. Weichen Sie die Haut vor der Rasur mit warmem Wasser und mildem Rasierschaum ein und verwenden Sie ausschließlich geeignetes und qualitativ hochwertiges Rasierzeug!

Nach der Rasur empfiehlt sich die Anwendung eines Pflegeprodukts, das die sensible Haut im Intimbereich gleichzeitig pflegt und schützt. ilon Bodyshave Balsam ist dafür ideal geeignet. Seine pflanzlichen Inhaltsstoffe beruhigen die strapazierte Haut und sorgen mit ausreichend Feuchtigkeit für ein angenehmes Hautgefühl. Dank antibakterieller und desinfizierender Eigenschaften werden entzündliche Hautreaktionen wie Rasierpickel, Rasurbrand und Hautrötungen vermieden.

Kann es am Rasierer liegen, wenn Hautreizungen entstehen?

Ein alter oder ungeeigneter Rasierer kann die Haut stark reizen. Alte Klingen kappen das Haar nur noch schlecht, zudem passt nicht jeder Rasierer für jeden Hauttyp. Hier muss man sich beraten lassen und eventuell einige Rasierer ausprobieren.

Wie rasiert man richtig?

Richtig rasieren – Gefahren für die Haut minimieren:

·        Vor der Rasur gründlich die Hände waschen

·        Rasuren in Ruhe und vorsichtig durchführen

·        Nicht mit stumpfen Klingen rasieren

·        Rasierschaum oder Rasiergel auftragen, um einen besseren Gleiteffekt des Rasierers zu erzielen

·        Rasiergerät in Haarwuchsrichtung anwenden

·        Rasierer nicht zu fest aufdrücken

·        Besondere Vorsicht bei der Intimrasur

·        Für die Intimrasur Rasierer mit Schwingkopf und mindestens einer Doppelklinge verwenden

·        Rasierer nicht mit anderen Personen teilen – hier lauern Bakterien und Keime!

·        Als Gleitmittel und Weichmacher vor der Rasur milden Rasierschaum, Duschgel, Haarspülung oder Olivenöl auf die Härchen auftragen

·        Beim Rasieren einen Spiegel benutzen

·        Haut immer wieder spannen, um Schnittverletzungen zu vermeiden

·        Zum Trimmen der Härchen Langhaarschneider oder Kamm und Schere verwenden

·        Nach der Rasur eine desinfizierende und entzündungshemmende Salbe auftragen, um Reizungen und Pickelchen erst gar nicht entstehen zu lassen

Worauf muss ich künftig beim Rasieren achten, wenn ich bereits eitrige Hautentzündungen hatte?

Wenn sich nach der Rasur oft kleine Eiterknötchen auf der Haut bilden, sollten Sie sowohl den Rasierer als auch die Haut mit medizinischem Alkohol desinfizieren. Anstelle ölhaltiger Hautpflegemittel, die die Neuentstehung einer Haarfollikel-Verstopfung fördern können, sollten Sie auf nicht deckende, gut einziehende Pflegeprodukte umsteigen.

ilon Bodyshave Balsam ist optimal für die Pflege strapazierter Haut nach der Rasur geeignet. Die Haut wird mit ausreichend Feuchtigkeit versorgt und angenehm beruhigt. Dank desinfizierender und antibakterieller Eigenschaften können typische Hautreaktionen und entzündliche Prozesse vermieden werden.

Ist die Haut bereits irritiert und entzündet, tragen Sie im Anfangsstadium über Nacht  ilon Salbe classic auf. Drücken Sie niemals an Pusteln herum, da Bakterien auf diese Weise noch tiefer ins Gewebe gepresst werden.

Kann man rote Pünktchen beim Rasieren vermeiden?

Die Bildung kleiner roter Punkte nach der Rasur ist ein weit verbreitetes Problem, das nahezu jede Person betrifft, die sich im Gesicht oder am Körper rasiert. Der Grund: Eine Rasur reißt „gewaltsam“ an den Haaren und reizt so die jeweilige Stelle, in der das Haar aus der Haut wächst. Die roten Pünktchen sind also Zeichen einer Reizung.

Hilfreich zur Vermeidung von Hautirritationen ist vor der Rasur warm zu duschen oder baden, das macht Haare und Haut weicher. Zudem sollte milder Rasierschaum und gutes Rasierzeug verwendet werden.

Hinweis: Baden oder Duschen öffnet allerdings auch die Poren und kann so eine Hautentzündung fördern, weil Erreger leichter eindringen können.

Zur Vermeidung unangenehmer Hautreaktionen nach der Rasur hat sich die Anwendung milder Aftershave-Lotionen oder Balsame wie z.B. ilon Bodyshave Balsam bewährt. Seine desinfizierenden und antibakteriellen Eigenschaften können typischen Hautirritationen und Entzündungen vorbeugen und die Haut wird mit wohltuender Feuchtigkeit versorgt.

Wie kann ich einer Hautentzündung beim Rasieren vorbeugen?

Hygiene ist das oberste Gebot – zur Vorbeugung und erst recht während der Behandlung. Waschen Sie sich immer gründlich die Hände. Rasierer und Handtücher sollten stets nur von einer Person benutzt werden.

Vor der Rasur können Sie eine Haarspülung oder Conditioner auftragen. Das macht die Haare weicher und sie lassen sich besser abrasieren. Rasieren Sie in Wuchsrichtung der Haare und trocknen Sie die Haut anschließend vorsichtig ab, ohne zu reiben. Verwenden Sie einen pflegenden Balsam, der der Entstehung von Rasurproblemen vorbeugen kann, z.B. ilon Bodyshave-Balsam. Bei ersten Anzeichen einer Entzündung oder Pickelbildung können Sie direkt ilon Salbe classic auf die entzündeten Stellen auftragen.

Haarbalgentzündungen

Was ist ein Haarbalg?

Der Begriff Haarbalg ist ein Synonym für Haarfollikel und bezeichnet die Strukturen, durch die unsere Haare in der Haut verankert sind.

Was ist eine Haarbalgentzündung?

Bei einer Haarbalgentzündung handelt es sich um eine Infektion des Haarfollikels, weshalb man in der medizinischen Fachsprache auch von Follikulitis spricht. Die Entzündung entsteht meist durch kleine Verletzungen der Hautoberfläche, wie sie beim Rasieren vorkommen, oder durch eine Verstopfung des Haarbalgs durch eine Talgüberproduktion. Das kann – besonders bei Menschen, die zu Hautinfektionen neigen – eine Entzündung mit Keimen begünstigen.

Die Haarbalgentzündung zeigt sich am Austrittspunkt eines Haares mit kleinen rötlichen Verdickungen auf der Haut, oft wird der betroffene Bereich von einer eitrigen, weißen oder gelbgrünen Pustel umringt. Bei Druck reagiert die Stelle schmerzempfindlich.

Wie entsteht eine Haarbalgentzündung?

Die Ursachen dieser Entzündung sind bakteriell bedingt. Hauptauslöser sind die sogenannten Staphylokokken (Staphylococcus aureus). Diese Bakterien-Art kommt in Nahrungsmitteln, in Gewässern und in der Natur fast überall vor, ca. 25% aller Menschen haben dieses Bakterium auf der Haut oder in den oberen Atemwegen.

Diabetiker sollten einen Arzt aufsuchen, da sie eine spezielle medizinische Behandlung bei einer Haarbalgentzündung benötigen.

Wo können Haarbalgentzündungen auftreten?

Eine Haarbalgentzündung kann generell an sämtlichen Körperstellen auftreten, wo sich Haare befinden. Vorwiegend sind jedoch Partien wie Brust- und Rumpfbereich sowie die behaarte Kopfhaut betroffen.

Wie unterscheiden sich Haarbalgentzündung und Furunkel?

Ursachen für ein Furunkel sind bereits vorliegende Entzündungen des Haarbalgs oder der Talgdrüse. Diese entstehen oft durch zu enge Kleidung, die die Haut besonders schwitzen lässt oder die Haut scheuert. Auch Stress, Mangelernährung, unzureichende Hygiene oder sogar ein geschwächtes Immunsystem können Haarbalgentzündungen hervorrufen.

Im Gegensatz zur Haarbalgentzündung muss ein Furunkel durch einen Arzt begutachtet werden. Je nach Furunkel kann der Arzt dann entscheiden, welche Therapie die beste ist.

Was hilft, wenn man ständig mit Haarbalgentzündungen zu kämpfen hat?

Entdeckt man immer häufiger Haarbalgentzündungen, sollte eine geeignete Vorsorge zur Vermeidung größerer Hautprobleme getroffen werden. Erste Ansätze sind zum Beispiel die richtige Auswahl der Kleidung. Zu enge Kleidung kann zu starkem Schwitzen oder Scheuern führen. Deshalb eher lockere und luftige Kleidung bevorzugen. Zudem sollte die Kleidung mit hohen Temperaturen gewaschen werden, durch diese Maßnahme können die meisten Bakterien abgetötet werden.

Bei länger anhaltenden Krankheitssymptomen, einer Verschlimmerung der Beschwerden oder möglichen Nebenwirkungen ist ein Arzt oder Apotheker zu konsultieren.

Schweißdrüsenentzündungen

Was genau sind Schweißdrüsen? Welche Aufgaben erfüllen sie?

Unser Körper weist insgesamt ca. 3 Millionen Schweißdrüsen auf, die fortwährend dafür sorgen unsere Körpertemperatur auszugleichen. Durch die Absonderung von Flüssigkeit (Schweiß) befeuchten Schweißdrüsen unsere Hautoberfläche. Das Verdunsten auf der Haut bewirkt eine Abkühlung.

Bestimmte Körperregionen sind besonders dicht mit Schweißdrüsen besiedelt, wie etwa unsere Handflächen, Fußsohlen, Stirn, unter den Achseln oder im Genitalbereich. Generell unterscheidet man zwischen Schweißdrüsen, die einem Haarfollikel angeschlossen sind und Schweißdrüsen, die sich in unbehaarter Haut befinden.

Was ist eine Schweißdrüsenentzündung?

Bei einer Schweißdrüsenentzündung kommt es zu einer Infektion der Haarfollikel und der dazugehörigen Schweißdrüsen. Bakterien besiedeln die Ausführungsgänge der Schweißdrüsen. Dadurch können sich rote entzündliche Knoten bilden, die Eiter enthalten und schmerzen können. Wie auch bei einer Haarbalgentzündung werden diese Entzündungen meist durch Bakterien, wie z.B. Staphylokokken, herbeigeführt.

Was verursacht eine Schweißdrüsenentzündung?

Wie auch bei einer Haarbalgentzündung liegt die Ursache für eine Entzündung der Schweißdrüse häufig an zu enger Kleidung, die die Haut an dieser Stelle besonders schwitzen lässt oder scheuert. Weitere Risikofaktoren können Stress, Mangelernährung oder ein geschwächtes Immunsystem sein.

Wo treten Schweißdrüsenentzündungen auf?

Schweißdrüsenentzündungen können überall dort auftreten, wo sich Schweißdrüsen befinden – das ist nahezu überall am Körper. Trotzdem gibt es Stellen, die stärker betroffen sind: Besonders häufig kommen diese Hauterkrankungen im Bereich der Achseln, an Hinterkopf, Rücken sowie im Genital- und Analbereich vor. Dort ist die Dichte der Schweißdrüsen besonders hoch.

Wie erkenne ich eine Schweißdrüsenentzündung?

Meist herrscht an der betroffenen Stelle ein unangenehmes Druckgefühl, eine kleine Schwellung oder sogar starke Schmerzen. In seltenen Fällen können die Schmerzen sogar so stark sein, dass es zu einer Bewegungseinschränkung kommt. Schweißdrüsenentzündungen haben den äußerlichen Anschein eines Pickels, da sich die Drüse aufgrund von Bakterien mit Eiter sammelt.

Bei länger anhaltenden Krankheitssymptomen, einer Verschlimmerung der Beschwerden oder möglichen Nebenwirkungen ist ein Arzt oder Apotheker aufzusuchen.

ilon Salbe classic (Wirkstoff: Lärchenterpentin, Terpentinöl vom Strandkiefern-Typ, Eukalyptusöl): traditionelles pflanzliches Arzneimittel zur Behandlung leichter, lokal begrenzter, eitriger Entzündungen der Haut, wie z.B. Eiterknötchen, entzündete Haarbälge und Schweißdrüsenentzündungen ausschließlich auf Grund langjähriger Anwendung. Enthält Butylhydroxytoluol (E321), Packungsbeilage beachten. (Stand 06/2019)

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

*Bei länger anhaltenden Krankheitssymptomen, Verschlimmerung der Beschwerden oder möglichen Nebenwirkungen ist ein Arzt oder Apotheker zu konsultieren.